Discovering the good things in life

Habitica: Mit Gamification Aufgaben und Habits besser verwalten

Aktuell habe ich eine sehr ungewöhnliche Methode, um meine ToDos zu erledigen: Ich setze mir dafür Termine im Kalender. ›Dienstag 20 Uhr, 30 Minuten: Abwasch‹ etwa. Oder ›Samstags: 16 Uhr, eine Stunde Schwedisch lernen‹. Dies ist das bis heute beste System, mir Ziele zu setzen und diese auch gleichzeitig zu erreichen. Dann erzählte mir Falk Ebert von Habitica, das er bereits seit einer Woche gezielt einsetzte.

Habitica ist eine Aufgaben- und Konditionierungs-Plattform mit Gamification-Ansatz: für abgeschlossene Aufgaben oder positives Verhalten bekommt man etwa Goldmünzen oder Erfahrungspunkte. Mit diesen wiederum kann man seinen Spiele-Charakter ausbilden oder ihm eine bessere Ausrüstung kaufen. 

Zuerst legt man Habits, täglich zu erledigende Aufgaben (Dailies) und einmalige Aufgaben an. Sie ordnet man auf einer Skala von einfach bis schwer ein, diese bestimmt nach der Erledigung die Punktanzahl. Zudem gibt es noch die Kategorie Rewards, also etwas, das man sich gönnt. Hierfür bezahlt der User mit Gold, der für erledigte Aufgaben gesammelten Währung. Belohnungen für erledigte Aufgaben, sozusagen.

Mein System sieht dabei wie folgt aus: unter Habits habe ich Aktivitäten zusammengefasst, die mir schwer fallen, ich aber prinzipiell öfter machen möchte. Wo der Planer sagt: Super Sache, aber spontan Handelnde es dann aber aufschiebt oder anders sieht (in Anlehnung an das Buch Nudge, welches ich gerade gelesen habe). Spazieren gehen. Oder gesunde Ernährung. Halte ich mich an meinen eigenen Plan, kann ich mir Belohnungen kaufen oder meinen Charakter weiterentwickeln.

Dailies sind regelmäßige Aufgaben. Schwedisch oder Schach lernen, lesen. Erledige ich sie nicht am vereinbarten Tag, wird meinem Charakter Leben abgezogen. Auch normale ToDos funktionieren nach eben diesem Prinzip.

Habitica könnte die erste Aufgaben-App sein, die ich tatsächlich nutze. Zwar ist optisch noch Verbesserungspotential gegeben, aber die Funktionen scheinen durchdacht und sinnvoll. Es macht Spaß, die App zu öffnen, Dinge abzuhaken, Neue aufzunehmen und… Oh, gerade ist mein Zombie-Ticker geschlüpft — um den muss ich mich jetzt kümmern.

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Spaß am Lernen. Mit YouTube.

Der großartige John Green erzählt in einem sehr interessanten TED-Talk von digitalen Lern-Communitys. Damit sind bei ihm weniger die Sozialen Medien gemeint, über die diese Communitys organisiert sind, als vielmehr die Lerngruppen an sich, die sich über diese Sozialen Medien organisieren und gemeinsam lernen. Nicht ganz unbeeinflusst, wie er zugibt, nennt er als Paradebeispiel dafür YouTube. Auch ich bin begeisterter YouTube-Lerner. In diesem Post möchte ich euch meine fünf Lieblingskanäle vorstellen – darunter natürlich auch Greens eigene Channel.

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Eine neue Sprache lernen.

Seit ich 2013 in Schweden war, hat es mir die schwedische Gesellschaft und Kultur angetan. Stockholm ist eine der schönsten Städte, in der ich je war. Da ich schon während meiner Reise mit dem Gedanken spielte, im Verlauf meines Lebens einmal nach Skandinavien zu ziehen, fing ich kurz nach meiner Rückkehr damit an, Schwedisch zu lernen. Leider jedoch war ich dabei nicht immer voll motiviert und habe mein Lernen oft über Monate schleifen lassen. Erst die Entdeckung der folgenden zwei Apps, die ich kurz vorstellen möchte, hat mich schließlich wieder beginnen lassen.

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#projectasiafood – Die asiatische Küche kennenlernen.

Die Idee von #projectasiafood ist, regelmäßig typische und traditionelle Gerichte verschiedener asiatischer Küchen selbst zu kochen und dabei jeweils eine Dokumentation über das Land (oder die Region), in der dieses Gericht heimisch ist, zu schauen. Die Dokumentation muss nicht zwangsläufig mit den kulinarischen Gepflogenheiten des Landes zusammenhängen, sondern kann von auch der Geschichte des Landes oder der Flora und Fauna handeln.

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Meditation.

Vor einigen Wochen schenkte mir mein bester Freund ein Buch: Mindfulness In Plain English des buddhistischen Mönchen Henepola Gunaratana. Ich wusste, dass er bereits seit einigen Jahren meditiert und wir hatten in der Woche zuvor darüber gesprochen. Er gab mir das Buch zusammen mit einem Verweis auf einen Artikel von ihm.

Ich hatte mich bereits zuvor ein wenig mit dem Buddhismus beschäftigt und dadurch auch gröberes Wissen von Meditation, aber eine weitere Beschäftigung fand nicht statt. Bis jetzt.

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