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#projectasiafood – Die asiatische Küche kennenlernen.

Die Idee von #projectasiafood ist, regelmäßig typische und traditionelle Gerichte verschiedener asiatischer Küchen selbst zu kochen und dabei jeweils eine Dokumentation über das Land (oder die Region), in der dieses Gericht heimisch ist, zu schauen. Die Dokumentation muss nicht zwangsläufig mit den kulinarischen Gepflogenheiten des Landes zusammenhängen, sondern kann von auch der Geschichte des Landes oder der Flora und Fauna handeln.

Ziel dabei ist, nicht nur den geschmacklichen Horizont zu erweitern, sondern auch (mehr) Wissen über die Länder anzuhäufen. Die Lektüre des entsprechenden Wikipedia-Artikels über die nationalen oder regionalen Küchen ist somit Pflicht.

Da ich mit einer weiteren veganen Person koche, haben wir die Beschränkung, dass die Gerichte (möglichst natürlich) tierproduktfrei oder zumindest durch geringe Abänderung vegan machbar sein sollten; Fleischalternativen wollen wir weniger benutzen, um den Geschmack nicht zu verfälschen. Wenn es eine traditionelle Gemüsevariante gibt, ziehen wir diese vor.

Inspiriert wurde ich zu der Idee von #projecteurofood, das Falk Ebert und seine Freundin gestartet haben. Die Idee ist dieselbe; nur, dass die Beiden mit der osteuropäischen Küche begonnen haben und sich in Richtung Westeuropa vorkochen.

Die ersten drei Gerichte, die wir zusammen gekocht haben, möchte ich euch hier gerne vorstellen. Auch, um etwas Anregung zu geben:

Türkei: Zeytinyağlı taze fasulye

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Wir begannen mit der Türkei, dieser wichtigen Schwelle zwischen Europa und Asien. Unser Gericht: das Bohnengericht Zeytinyağlı taze fasulye, dazu selbstgemachten Ayran (hier verwendeten wir Sojajoghurt). Das Gericht kann kalt oder warm gegessen werden, wir entschieden uns für warm. Dabei schauten wir eine Dokumentation der BBC über die Geschichte des Osmanischen Reichs von seinen Anfängen bis zum Ersten Weltkrieg.


Südkorea: 비빔밥 (Bibimbap)

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In der koreanischen Küche werden viele Beilagen (반찬; Banchan) gegessen. Oftmals bestehen diese aus Gemüse und werden in die Mitte des Tisches gestellt.

Wir bereiteten 비빔밥 (Bibimbap) zu, ein leckeres Gericht (und eines der Bekanntesten aus der koreanischen Küche) mit einem lustigen Namen. Getränk unser Wahl ist der koreanische Sake 청주 (Cheongju), ein Reisschnaps. Wir kauften die Marke 청하 (Chung Ha).

Die Dokumentation, die wir uns ansahen, handelte vom Koreakrieg. In ‘Korea – Der vergessene Krieg’ von Nina Adler werden die Hintergründe und der Verlauf dieses Krieges dargestellt.


Russland: пельмени (Pelmeni)

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пельмени (Pelmeni) sind gefüllte Teigtaschen. Das Gericht stammt ursprünglich aus Sibirien und ist mittlerweile in ganz Russland verbreitet und gehört zu den Nationalgerichten. Bereits an den wenigen Zutaten, die für den Teig und die Füllung benötigt werden, bemerkt man die den Einfluss der äußeren Umstände auf die sibirischen Küche. Klassischerweise werden die Pelmeni mit Fleisch gefüllt, wir füllten sie mit Pilzen.

In einem russischen Supermarkt kauften wir zudem Senf russischer Art als Dip, so wie es als eine Variante gegessen wird, und kleine Süßigkeiten als Nachtisch – und selbstverständlich водка (Vodka)!

Passend zur Herkunft des Gerichts sahen wir uns eine Dokumentation von National Geographic über Flora und Fauna Sibiriens an. Sehr sehenswert.

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