Schöne Sätze

Denken Tiere?

Humans are the only animals that use tools, we used to say. But what about the birds and apes that we now know do as well? Humans are the only ones who are empathic and generous, then. But what about the monkeys that practice charity and the elephants that mourn their dead? Humans are the only ones who experience joy and a knowledge of the future. But what about the U.K. study just last month showing that pigs raised in comfortable environments exhibit optimism, moving expectantly toward a new sound instead of retreating warily from it? And as for humans as the only beasts with language? Kanzi himself could tell you that’s not true.

All of that is forcing us to look at animals in a new way. With his 1975 book Animal Liberation, bioethicist Peter Singer of Princeton University launched what became known as the animal-rights movement. The ability to suffer, he argued, is a great cross-species leveler, and we should not inflict pain on or cause fear in an animal that we wouldn’t want to experience ourselves. This idea has never met with universal agreement, but new studies are giving it more legitimacy than ever. It’s not enough to study an animal’s brain, scientists now say; we need to know its mind.

Wir Menschen sollten nichts verurteilen, nur weil wir es nicht verstehen. Toller Artikel, via kottke.

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Rezension

Massoud Godemann

Massoud Godemann ist Musiker mit Leib und Seele. Wenn er auf der Bühne auf seiner Gitarre spielt, reist ihn die Musik mit. Massoud hat die hypnotische Wirkung eines Musikers, der seine Musik fühlt und völlig losgelöst spielt. Der Hamburger hat zwei sehr gute Musiker, einen Bassisten und einen Schlagzeuger, um sich versammelt und bildet mit ihnen das Massoud Godemann Trio. Gestern war ich auf ihrem CD-Release-Konzert im Jazzraum.

Die neue Platte ist herausragend. Ich wurde während des Spiels so begeistert, dass ich mir Gedanken, Notizen, Inspirationen in mein Moleskine schrieb. Vor allem der Song “Beta World” regte mich zu einer Interpretation an. Die dumpfen Schläge zu Anfang klingen wie das Brodeln der Erde in seinen ersten Jahrtausenden, wo kein Leben besteht. Langsam nimmt das Stück Tempo auf, das Leben entsteht. Die viele, vielen Töne sind die Arten, die im Laufe der Evolutionsgeschichte entstehen und wieder vergehen. Ich notierte: Vergänglichkeit, Vielfalt, begrenzte Entfaltbarkeit des Lebens, Grenzen des Lebens. Der Titel “Beta World” (ein sehr großartiger, hoch philosophischer, wie ich finde) bedeutet für mich, dass unsere Welt keinen “Ready for shipping”-Status kennt, sondern durch diese Veränderungen der beherrschenden Arten des Planetens in einem dauerhaften Beta-Zustand ist. Der Mensch sollte sich seines gegenwärtigen Statuses nicht zu sicher sein…

Das Gute am Jazz aber ist: die Bedeutung gibst du ihm selbst.

Es wird sicher nicht mein letztes Konzert der Drei gewesen sein. Am Montag spielen sie kostenlos (sic!) bei Michelle Records. Ich werde sicher da sein! Einfach vorbeikommen, es lohnt sich!

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