Bemerkenswertes

Barack

Habe mir vorhin die Amtseinführung von Barack Obama im guten alten Fernsehen (ARD) angesehen. Ein interessanter und historischer Moment, den ersten schwarzen Präsident der Vereinigten Staaten und einen extrem charismatischen, coolen und junggebliebenen Mann als neuen US-Präsident zu haben. Ich denke, wir sahen heute einen Moment, von dem wir noch unseren Enkelkindern erzählen werden.

Mit (noch?) beispielloser Internet-Kampagne hat Obama es geschafft, unser aller Herzen zu erobern. Die Person des Jahres war er bereits vor seinem Amtsantritt heute um 18 Uhr deutscher Zeit.

Seine Wahl im November brachte die Zeitungsbranche in Bedrängnis, so begehrt waren die Printstücke — wenn auch nur für einen Tag. Barack trinkt übrigens gar keinen Kaffee und ist auch sonst kein verwöhnter Junge von Kindesbeinen auf, wie sein Vorgänger. Er ist ein Kämpfer, ein willensstarker Macher.

Ich habe bisher in meinem Leben noch nie so eine Freude auf der ganzen Welt über eine Wahl in den Vereinigten Staaten gesehen. Ihr? Er war in Berlin und Tausende jubeln ihm zu. So etwas kennen wir Deutschen — besonders unsere Politiker — nicht.

1996 noch sagte seine Frau Michelle (die übrigens für den Wahlkampf auch unter die Blogger ging) noch, “There is a strong possibility that Barack will pursue a political career, although it’s unclear.” — mehr als zwölf Jahre später wissen wir: There is more than a strong possibility.

Und heute, einen Tag nach dem Gedenktag der Ermordung von Martin Luther King, wurde er vereidigt.

Achja, bevor ich es vergesse: Schriftliche Aufzeichnungen über die bisherigen “Inaugural Adresses”, also die Reden zur Amtseinführung, gibt es bei Bartleby und Metafilter hat die Videos der letzten 100 Jahre.

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Das Internet geht nicht mehr weg

Realtime Web

Twitter and Friendfeed brought us the Realtime web, in which information go from one point to another with nearly no time delay. But how do we discover all the realtime information? Search?

The Twitter Search is just a tool to search a part the Realtime web and track trends or news. But where is a realtime web search to search the whole real time web: Friendfeed, live coverage, microblogging tools, moblogs and tumblr blogs.

But all that is just the tip of the iceberg. Since we stopped writing long letters and shipping the via mail to communicate, everything has become faster and the technology made conversations realtime: phones, IMs and somestimes e-mails (you know how fast I am with my e-mail responding!).

This is just the beginning. Soon information will spread even faster and that’s a syllogism, because otherwise we can’t handle the information. In 2009 or the year after, there will be the breakthrough of the Realtime web with tools we cannot imagine at the moment. Mobile will play a strong role, I predict.

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Rezension

Books help to understand different cultures

Books can help you a lot to understand different cultures. I’m currently reading the great book “Dubliners” by James Joyce, an Irish author best known for his work “Ulysses” who lived in the early 20th century. “Dubliners” put great short stories in a handy book and shows a lot about how people in Dublin lived back then.

I am going to write a blog post about the books I plan to read next year and which books I read this year.

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Unterwegs

Ein inspirierendes Wochenende am Wannsee

Wie einige von euch bereits durch Twitter oder Flickr erfahren haben, war ich am vergangenen Wochenende in Berlin — genauer gesagt auf einer kleinen Insel im Wannsee. Dort fand das Herbstreffen des deutschen TT30 statt, in dem ich seit einem halben Jahr Mitglied bin. Neben mir sind dort noch andere Journalisten, Volkswirte, Umwelt- und Politikberater und vor allem einige gute Experten zum Thema Nachhaltigkeit.

Das Programm dieses Wochenendes lief so ab: Tagsüber gab es verschiedene Vorträge und Diskussionen (unter anderem hatten wir Thomas Heilmann, den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von Scholz & Friends und Jo Groebel vom Deutschen Digital Institut bei uns zu Gast), abends war Freizeit.

Villa
At the Wannsee

(Die Villa von vorn und von hinten, in der die Tagungen stattfanden. Die Schlafräume waren direkt im Gebäude gegenüber.)

Die Atmopshäre war sehr locker und angenehm für inspirierende Diskussionen. Unter anderem machte sich auch daraus bemerkbar, dass wir am Samstag einen gemeinsamen Spaziergang unternommen, um Projektideen für die Zukunft zu besprechen.

A long walk

Interessant waren aber auch die Diskussionen abseits der eigentlichen Schwerpunkte (”Marktplatz Internet”). Ein großes Thema war natürlich die Finanzkrise.

Spannend auch eine Studie, die mir leider nur mündlich erzählt wurde: In dieser geht es darum, dass durch Internet-Videokonferenzen und generell Kommunikation über das Internet weniger Geschäftsflüge gebucht wurden in den letzten Jahren. Eventuell hat ja von euch noch jemand den Link zur Hand?

Im Gedächtnis blieb mir auch dieser Gedanke: Wer profitiert davon, wenn künstlich Angst — ob vor Terrorismus oder anderen Dingen — geschürt wird? Die Medien, die durch Schreckensmeldungen mehr Zeitungen verkaufen und Zuschauer vor den Bildschirm locken? Die Politiker, die so schärfere und enschneiderende Gesetzte verabschieden können?

Ich nehme aus dem Wochenende eine inspirierende Themenvielfalt und viele neue Denkansätze mit. Mir hat es viel Spaß gemacht und ich bin auch im Frühjahr wieder dabei, wenn wir uns in die Nähe von München an den Starnberger See für ein Wochenende absetzen.

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Das Internet geht nicht mehr weg

scheduling a lunch should be easier.. but how?

seven e-mails to schedule a lunch is way too much! we need better tools to organize things like: which location is close to where we are, which offers the best food, which do my friends like, where do i have to get off the train/tram/underground, how do i get to the location from the station. and of course: finding the best date.

it should automatically sync with our calendars (okay, i must confess that i use old-school print calendars, but there should at least be a functionality to sync them).

… and then the present hit me, my daydream was over and i saw even new e-mails appearing…

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Momente

Hannover 2.0 im Oktober: ConventionCamp

Wer am 2. Oktober noch nichts vor hat, dem lege ich eine Veranstaltung in Hannover ans Herz: ConventionCamp. Das Event findet auf dem Campus der Leibniz Universität Hannover statt – das Programm wird jedoch im Vornherein online bearbeitet, vorschlagen kann man Sessions übrigens auch.

Das ConventionCamp Hannover – die Internetkonferenz 2.0 bringt am 2. Oktober Macher, Verantwortliche und Interessierte zum Thema „Internet – Web 1.0, Web 2.0 und weiter?!“ auf einer offenen Un-Konferenz zusammen. Als innovatives Forum setzen die Initiatoren der Leibniz Universität Hannover und der Internetagentur w3design. auf ein Konzept nach Vorbild der BarCamps, auf denen jeder Teilnehmer auch Referent sein kann. Die Themenangebote der Sessions werden zu Beginn des ConventionCamp gesammelt und in einer Agenda über den Tag verteilt. Ergänzend werden Vorträge von Experten aus den Bereichen Kommunikation und Webdevelopment angeboten. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erforderlich. ->www.ConventionCamp.de

Sehr spannendes Event, ich bin auf jedenfall dabei. Um 9 Uhr geht es los.

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Das Internet geht nicht mehr weg

CoreMedia OpenSpace & DNA:Digital

Gestern war ein sehr gelungener Tag, vor allem natürlich durch den CoreMedia OpenSpace, den ich besuchen durfte. Ein freier Austausch mit guten und netten Leuten, dazu auch noch Essen und eine coole Location. Perfekt!

Die Themen waren weitesgehend sehr interessant, ein Thema hatte doch bei weitem die meisten engagierten Teilnehmer: DNA:digital. Das Thema, das sich mit den Digital Natives beschäftigte, hatte den größten Zulauf und auch bei der gemeinsamen Vorstellung der Resulate am Abend das meiste Feedback. Da ist noch viel geplant, gestern war erst der Anfang — aber es war ein guter Anfang.

Es gab leckeres Mittagessen und in dieser Pause genug Zeit, auch die anderen Teilnehmer, mit denen man nicht in den kleineren Workshops zusammenarbeitet, kennenzulernen. Habe gestern (auch insgesamt) doch einige positive Überraschungen erlebt bei Gesprächen.

Ich danke abschließend dem CoreMedia-Team für die Einladung (bin gerne beim nächsten Mal wieder dabei, danke bereits für die Einladung!) und die großartige Organisation. Ein sehr cooles, angenehmes, lockeres Event.

Weitere Fotos finden sich hier.

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Das Internet geht nicht mehr weg

Linksammlung und Gedanken zu “Microformats”

Habe gestern mal rumgefragt, ob jemand gute Einführungen für Neulinge hat, da ich mich mal damit auseinandersetzen wollte. Überall taucht der Begriff auf, aber mehr als eine vage Vorstellung, was denn nun “Microformats” sind, habe ich nicht. Deshalb hier eine kleine Linksammlung:

Alles in allem läuft das alles darauf hinaus, dass wir Texte nicht nur für uns als Menschen schreiben, sondern auch für Maschinen. Diese können Texte, in denen die Daten, die Orte sowie das “Was?” einheitlich und nach einem gewissen Schema markiert sind, einfach besser lesen. Und darüber hinaus beeinträchten sie das Lesen für den Menschen in keinster Weise. Das zeigt Eric Eggert sehr schön in seinem Vortrag. Er erläutert anhand eines Termins, dass ein Text für Menschen leicht zu entschlüsseln ist, aber für Maschinen eher Kauderwelsch darstellt. Microformats dient dazu, eine Maschine zu verstehen zu geben, was wir mit dem Text ausdrücken wollen. Durch einfache Befehle weiß eine Suchmaschine zum Beispiel, dass es sich um einen Termin handelt, wann er beginnt, wo er stattfindet und wie er heißt.

Dr. Benedikt Köhler schreibt über Links, die die Suchmaschinen wissen lassen, wie man zu der verlinkten Person steht. Das geht über das Format XFN, wo der Tag bedeutet, dass Tom Alby von Macophilia ein Freund ist, den ich “physisch” kenne.
Ein bekanntes Format ist auch hCard, das Informationen über Personen abspeichert und von vielen Social Networks genutzt wird. Man kann diese Daten dann beispielsweise als vCard exportieren. Ich persönlich finde diese Funktion sehr gut, denn wir kommen damit dem Punkt näher, auf unsere Daten frei zugreifen zu können.

Dennis Blöte zeigte beim Webmontag Bremen, was Microformats denn sind. Es ist kein neuer Standard, sondern eine Erweiterung, die auf XML und XHTML beruht. Er setzt sich außerdem mit dem hCard-Format auseinander und zeigt gut und verständlich, wie man mit ein wenig Coding eine Maschine wissen lassen kann, welches der “given-name” und welches der “family-name” ist. Das könnte auch gut für das Verständnis zwischen Kulturen sein, die den Familiennamen und den Vornamen vertauscht haben, wie in einigen asiatischen Ländern. Die Suchmaschine wüsste nun, dass der Nachname zuerst kommt und könnte auch auf Suchanfragen, die den Namen verdrehen, entsprechend reagieren. Sehe ich das richtig?
Technorati setzt das den “rel-tag” ein, um Schlagwörter zu finden. Das hCalendar-Format hilft bei der Suche nach Terminen. Dennis schreibt, es wären interessante Dinge damit möglich. So kann man sein persönliches soziales Netz oder das eines anderen darstellen. Meine spontane Idee war, dass man das doch bei zukünftigen Social Networks anwenden könnte? Zeig her deine Blogroll. Und das Social Network added automatisch Leute, die mit “friend met” gekennzeichnet sind. Interessant wäre auch, über diese Formate Freunde von einem Social Network zu exportieren, um es bei einem anderen wieder zu importieren. Natürlich könnte man so (oder einfacher per hCard) natürlich auch dezentrale Social Networks realisieren.

Sebastian Küpers schreibt, Microformats sind eine Erweiterung für XHTML und “eben keine neue Technologie”. Er berichtet auch von einem Format namens hreview, das es ermöglicht, standardisierte Rezensionen zu schreiben. Ein kurzer Blick auf oben verlinkte Seite zeigt, dass es dafür sogar einen Creator gibt. Sebastian beschäftigt sich darüber hinaus ausführlich mit Microformats.

Microformats bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten zur besseren Kommunikation und zum besseren Verständnis. Sie sind ein erster und richtiger Schritt in Richtung Semantic Web (mit dem ich mich auch noch näher beschäftigen werde in Zukunft), auch wenn Dennis Blöte mir schreibt, dass sie nicht Teil des Semantic Webs sind (im Gegensatz zu Eric Eggert übrigens).
Leider sehe ich, dass es bisher nur ein englischsprachiges Buch darüber gibt. Weiß jemand genaueres, ob ein deutschsprachiges wenigstens geplant ist?

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Das Internet geht nicht mehr weg

Microformats: Humans first, machines second

Florian Beer schreibt in seiner gut und verständlich geschriebenen Diplomarbeit (via yatil), dass trotz dem Entwicklungen immer ein wichtiger Leisatz bestehen bleibt: Humans first, machines second. Dieser ist auch bei Microformats.org neben einigen anderen definiert. Er schreibt: “Dabei ist wichtig, dass ein Microformat einerseits darstellbar, also für Menschen lesbar, auf der anderen Seite aber auch für ein Programm verarbeitbar sein muss.”

Finde ich einen sehr guten Hauptleitsatz, denn trotz aller Lesbarkeit für Maschinen wird Wert darauf gesetzt, dass die Menschen das Geschriebene auch noch verstehen müssen.

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Das Internet geht nicht mehr weg

Google kauft Jaiku

Mashable stimmt zu. Über die Summe ist bisher nichts bekannt.

Mir war klar, dass Google irgendwann in die Szene einsteigen würde. Nur wie und wann, das wusste ich nicht. Inwiefern sie Jaiku mit den Google Diensten kombinieren werden, ist nicht bekannt.

Warum sie nicht Twitter nehmen? Ganz einfach: weil Jaiku schöner aussieht, eine bessere SMS-Realisierung hat, … :-).

Man darf gespannt sein, wie Yahoo! und der Rest nachziehen wird. Wer mich adden will bei Jaiku: theuer.

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