Rezension

Kurz zum Film “Into the Wild”

“Emanzipiert von dieser Welt des materiellen Überflüsses, die ihn von der wahren Natur seines Lebens trennt.”

In “Into the Wild” kann man viel über sich selbst erfahren. Etwa dass man nicht alleine ist mit dem Wunsch oder Drang, die Gesellschaft hinter sich zu lassen und mit der Natur zu leben. Die Zivilisation wie einen Mantel abzustreifen und liegen zu lassen.

Auch durch die großartige Musik und atemberaubenden Naturaufnahmen ist der Film gelungen, was bei einem Film, in dem es über die meisten Strecken um eine Person geht, die niemanden zum sprechen hat, keine Selbstverständlichkeit ist.

Bewegend fand ich auch den Auftritt des älteren Herren. “Into the Wild” ist kein typischer Hollywood-Film. Wer die große Action sucht, wird hier nicht fündig. Der Film ist anders, positiv anders.

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3 thoughts on “Kurz zum Film “Into the Wild”

  1. Anne Grabs says:

    Into the Wild gehört definitiv zu meinen Lieblingsfilmen. Und die Musik von Eddie Weder ist großartig. Ich habe sie mal auf 2700 Metern in Südtirol nach dem Aufstieg gehört und bin dahingeschmolzen. Die Natur gibt und verlangt nicht, außer das wir sie schonen. Passend zum Thema Gesellschaftsüberdruss habe ich neulich “Sur Plus” – Überfluss zu deutsch gesehen, auch sehr interessant. Allerdings geht es letztlich nicht aus der Gesellschaft ganz auszusteigen und das muss auch meiner Meinung nach gar nicht sein, wenn wir hin und wieder in die Natur gehen. Schöner Post Timo!

  2. Timo Heuer says:

    Ja, die Musik ist weltklasse. Höre die schon die ganze Zeit nebenher. Am besten finde ich “Hard Sun”, “Society” und “Long Nights”.

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