Rezension

Hand Cannot Erase

Steven Wilson ist mir schon länger ein Begriff, ich kenne seine Bands Porcupine Tree und Blackfield, aber auch seine Soloprojekte. Doch Hand. Cannot. Erate., das mittlerweile schon ein Jahr alte Solo-Album, kannte ich noch nicht. Bis am Freitag dann ein Arbeitskollege einen Song daraus anspielte und ich fasziniert war.

Der Song ist leider nicht der repräsentativste für den Stil des Albums (es ist eh schwierig, das Album nicht als Gesamtwerk zu betrachten). Doch ‘Routine’ gelingt, die genresprengende Machart zu verdeutlichen.

Das Album ist ein Konzeptalbum und dementsprechend ergeben die einzelnen Songs einen zusammenhängenden Narrativ. Da es leider nicht auf Spotify verfügbar ist, habe ich es mir für knapp 8 Euro auf Amazon als MP3-Download gekauft. Seit längerer Zeit hat mich kein Album mehr gefesselt.

Doch Hand. Cannot. Erase. ist nichts für nebenbei, sondern ein Album, für das man sich Zeit nehmen muss.

Inhaltlich geht um die Lebensgeschichte einer Frau und ihre wachsende Einsamkeit; ein Song handelt zum Beispiel von der Unfähigkeit, Freunde zu finden. Musikalisch ist es eine teils ruhige, teils schnelle Kombination aus Klavier über Elektronik bis Metal-Gitarren.

Sehr empfehlenswert!

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