Empörung

Über die Arbeit

Da ich einer Diskussion letztens die Frage aufkam, wie ich Arbeit definiere, habe ich mir darüber Gedanken gemacht und meine Grundthese einmal zusammengefasst:

Für mich bedeutet Arbeit nicht, dass ich einem Unternehmen diene, sondern dass das Unternehmen mir dient. Nicht so, dass das Unternehmen für mich arbeitet (im Sinne von Dienerschaft), sondern dass es meine Weiterentwicklung und -bildung als Mensch beflügelt und mir so einen Mehrwert schafft, mir dient. Diese Wissensvermittlung läuft oft im Rahmen der Tätigkeit ab, kann aber auch durch einzelne Menschen ausgelöst werden. Wenn zwischen den Interessen des Unternehmens und den Lern- und Entwicklungsinteressen des Arbeitnehmers Synergien vorherrschen, dann ist das optimal.

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One thought on “Über die Arbeit

  1. Björn Ühss says:

    Damit wäre aber Arbeit aber auch wenn du in der Firma sitzt und deren Vorteile nutzt die dir dienen (Gehalt, Netzwerk, Erfahrung) – selbst ohne etwas zu dessen Weiterentwicklung oder Schaffensprozess zu tun.Arbeit heißt für mich etwas schaffen, für wen ist dabei nebensächlich.

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