Rezension

Gelesen 2009

Zwar hatte ich mir am Anfang des Jahres eine Leseliste erstellt, die ich im Laufe abarbeiten wollte, doch schon nach kurzer Zeit wurde mir klar, dass ich mein Ziel nicht erreichen würde. Hier also die Liste mit Büchern (samt Bewertungen), die von mir im Jahre 2009 gelesen wurden.

Zuerst aber eine kurze Statistik:

  • Ich habe insgesamt 32 Bücher gelesen. Davon wurden 30 von Männern und nur zwei (Joy Fieldung: Lauf, Jane, Lauf. / Harper Lee – To Kill a Mockingbird) von Frauen geschrieben.
  • Die 32 Bücher stammen von 27 Autoren. Darunter jeweils sieben Amerikaner und sieben Deutsche, vier Franzosen, drei Russen, zwei Iren sowie eine Kanadierin, ein Schweizer, ein Österreicher und ein Grieche.
  • Es ist kein Buch darunter, dass ich bereits zum zweiten Mal gelesen habe.
  • Momentan lese ich noch an dem Sachbuch “1916 – The Irish Rebellion”
  • Ich habe sechs Bücher auf Englisch gelesen: The Raven and Other Favorite Poems, The Great Gatsby, The Importance of Being Earnest, To Kill a Mockingbird und Fahrenheit 451
  • Fast alle Bücher haben mir gefallen. Das liegt aber generell daran, dass hier nur Bücher aufgeführt wurden, die ich zuende gelesen habe und Bücher, die mir nicht gefallen, sofort zur Seite lege (etwa Hermann Hesse, Unterm Rad oder Goerg Büchner, Lenz).
  • Ich habe viel mehr Belletristik gelesen als Sachbücher (nur zwei).
  • Am besten gefallen (5/5) haben mir in diesem Jahr: James Joyce – Dubliner, Oscar Wilde – Das Bildnis des Dorian Gray, Harper Lee – To Kill a Mockingbird, Stefan Zweig – Schachnovelle, Bertolt Brecht – Mutter Courage und ihre Kinder

(Achtung: Die Texte sind nicht immer ganz ohne Spoiler.)

Fjodor Dostojewski – Schuld und Sühne (4,5/5)

Der junge Student Raskolnikow begeht einen Mord. Er rechtfertigt ihn vor sich selbst damit, dass es ‘außergewöhnlichen Menschen’ gestattet sei, andere, nicht außergewöhnliche, zu beseitigen. Nach dem Mord jedoch verschlechtert sich sein Gesundheitszustand und seine sozialen Kontakte nehmen ab. Man sieht Raskolnikow langsam aber sicher verrückt werden, sodass am Ende schließlich nichts an der Sühne aus dem Titel vorbeiführt.

Udo Sautter – Die 101 wichtigsten Personen der Weltgeschichte (4/5)

Ein nettes Büchlein für zwischendurch. Gut geeignet für Laien und Hobby-Klugscheißer… :)

Edgar Allan Poe – The Raven and Other Favorite Poems (4/5)

Allein schon wegen ‘The Raven’ ein Meisterautor. Edgar Allan Poe kann begeistert. Außerdem sehr gut: ‘A Dream Within A Dream’, ‘Annabel Lee’ und ‘Alone’.

Leo Tolstoi – Wieviel Erde braucht der Mensch? (4/5)

Nachdenkliche Geschichten über Selbstsucht und Nächstenliebe – leider mit viel christlicher Symbolik. Doch ein großartiger Stil: wenn Tolstoi die Bibel geschrieben hätte, würde ich sie lesen.

  • Wie viel Erde braucht der Mensch: 5/5
  • Der Knecht Jemeljan und die leere Trommel: 3,5/5
  • Gottes Mühlen malen langsam: 4/5
  • Wo die Liebe ist, da ist auch Gott: 3,5/5
  • Die beiden Alten: 5/5
  • Wovon die Menschen leben: 4,5/5
  • Der Taufsohn: 4/5

Sophokles – Antigone (4/5)

Antigone begräbt ihren Bruder Polyneikes trotz des Verbots ihres Schwiegervaters Kreon, dem König von Theben. Sie sieht sich nur den Geboten der Götter verpflichtet (‘Welch göttliches Gebot habe ich verletzt?’, V921). Als dieser von Antigones Tat Wind bekommt, will er sie lebendig in eine Gruft stecken. Auch der – hervorragende – Dialog mit seinem Sohn und dem versprochenen Gatten von Antigone (V726-761) kann ihn nicht umstimmen. Doch ein Seher, der ihm die Zukunft prophezeit, lässt seinen Willen wanken und gerade als er die Befreiung der Antigone und die Beerdigung ihres Bruders plant, bringt sich sein Sohn Haimon mit einem Schwert selbst um, nachdem sich Antigone zuvor erhängte. Als die Frau Kreons, der sich für die beiden Tode selbst die Schuld gibt (‘Ich war es gewiss’, V1320), die Botschaft überbracht bekommt, tötet auch sie sich selbst.

Dieses Drama fasziniert vor allem durch sein Alter. Ins Besondere der bereits angesprochene Dialog von Haimon mit seinem Vater Kreon (Auszug: KREON: Soll ich für andere als für mich hier herrschen? – HAIMON: Das ist kein Staat, der einem nur gehört. – KREON: Gilt nicht der Staat als Eigentum des Fürsten? – HAIMON: Allein herrscht du am besten in der Wüste) sowie die Schilderung des Selbstmords von Kreon (V1192-1243) beeindruckte mich.

Tschingis Aitmatow – Dshamilja (4,5/5)

Während der Bruder des jungen Ich-Erzählers Said im Krieg an der Front kämpft, verliebt sich seine Schwägerin Dshamilja in einen Heimkehrer, der von der Dorfgemeinde isoliert lebt. In einer Welt, in der man der Stellung und des Ansehens wegen heiratet, ein Wagnis. Sie fliehen gemeinsam, was im Dorf zu Lästereien führt. Zum Ende hin fällt der Satz: “Mochte Danijar auch nur einen alten Mantel und löchrige Stiefel besitzen, ich wusste, dass er in seiner Seele reicher war als wir alle.”

Nett geschrieben, aber meiner Meinung nach nicht die ‘beste Liebesgeschichte aller Zeiten’ (Louis Aragon).

Albert Camus – Die Pest (3,5/5)

Was mit einigen toten Ratten beginnt, breitet sich schnell zu einer Pandemie aus, durch welche die Stadt Oran von der Außenwelt abgeschnitten wird.

In dem Werk finden sich Parallelen zum Krieg und sogar zum Nationalsozialismus.

F. Scott Fitzgerald – The Great Gatsby (4/5)

Ich-Erzähler Nick lernt eines Tages seinen Nachbarn Gatsby kennen, der, obwohl in seinem Haus exzessive Partys veranstaltet werden, einsam ist. Er findet seine Jugendliebe wieder, Daisy, eine Cousine von Nick. Daisys Ehemann Tom geht fremd und auch Daisy fühlt sich mehr zu Gatsby hingezogen. Eines Abends überfährt Daisy versehentlich Toms Geliebte und Gatsby nimmt die Schuld auf sich, wofür er von dem Ehemann der Getöteten erschossen wird.

Verzwickte Geschichte, nett erzählt. Ein Porträt der Zwanziger Jahre und der Gesellschaft.

Friedrich Dürrenmatt – Das Versprechen (4,5/5)

In einer Binnenhandlung geht es um den Kommisär Matthäi, dem der Fall eines ermordeten jungen Mädchens keine Ruhe gibt und der schließlich daran zugrunde geht.

Bertolt Brecht – Mutter Courage und ihre Kinder (5/5)

Eine herzlose Frau arbeitet zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges (1618 – 1648) als Marketenderin und reist den Heeren nach. Krieg bedeutet für ‘Mutter Courage’ in erster Linie Profit, mit dem Frieden kann sie nichts anfangen. Sie zeigt wenig Empathie für arme Bauern und selbst als ihre Söhne sterben ihre Tochter vergewaltigt wird, hat sie nur Finanzen im Kopf.

Ein Stück, das Brechts These vom Kapitalismus als Ohnmacht des kleinen Menschens stützt.

Heinrich Heine – Deutschland. Ein Wintermärchen (3,5/5)

Heine hat interessante Verse geschrieben, auch wenn ich das Werk in seiner Gesamtheit nicht so gut fand.

Bertolt Brecht – Der gute Mensch von Sezuan (4,5/5)

Drei Götter kommen auf die Erde, um einen Menschen zu suchen, der ‘gut ist und trotzdem lebt’. Sie finden die Prostituierte, aber herzensgute Shen Te. Für ihre Gastfreundschaft wird Shen Te von den Göttern mit Geld beschenkt, von dem sie einen Tabakladen eröffnet. Doch wird ihre Gutherzigkeit von ihrer Umgebung ausgenutzt, ob es ein Obdach bei ihr oder verschiedene ‘Lieben’ sind. Sie findet den Ausweg in Form einer Verwandlung in ihren ‘Vetter’ Shui Ta. Als dieser Vetter kann sie ihre ‘böse’ Seite ausleben.

Spannendes Stück, aus dem man die unterschiedlichsten Lehren ziehen kann. Ein verzügliches Beispiel für das eptische/brecht’sche Theater.

Stefan Zweig – Schachnovelle (5/5)

Auf einem Dampfer fordert eine Gruppe Männer den ziemlich dummen Schachweltmeister Czentovic heraus. Sie verlieren zuerst, können dann allerdings mithilfe eines Österreichers ein Remis erringen. Dieser kann Züge weit im Voraus berechnen. Als Anwalt der Kaiserfamilie wurde er von der Gestapo in Isolationshaft gesteckt. Dort gelangte er an ein Schachbuch, das er auswendig lernte, um schließlich mit sich selbst Partien durchzuspielen. War es noch real oder nur die Ausgeburt des Wahnsinns? Er fordert Szentovic heraus, gewinnt die erste Partie. Die zweite muss er jedoch aufgeben, da er in den Fieberzustand / den Wahnsinn zurückfällt.

Grandios geschriebene Novelle, die perfektionierte Anwendung der deutschen Sprache!

Jean-Paul Sartre – Geschlossene Gesellschaft (4/5)

Nacheinander werden drei Tote von einem Kellner in ein Hotelzimmer gebracht. Die sich völlig unbekannten spekulieren, weshalb sie die Ewigkeit gemeinsam verbingen müssen. Schon sehr schnell streiten sie sich. Doch die beschließen, einander zu beichten, weshalb sie in der Hölle sind. Eine der beiden Frauen meint, hier sei jeder die Falle des anderen. Jeder wird dadurch bestimmt, wie anderen ihn sehen. Am Ende würden sie sogar Folter stattdessen akzeptieren.

Oscar Wilde – The Importance of Being Earnest (EN) (4/5)

Die Freunde Algernon und Jack sind beide Lebemänner, die sich, um ins Land bzw. in die Stadt zu kommen, als Freund Bunbury oder Bruder Ernest ausgeben. Jack, der für sie als sein nicht existierender Bruder Ernest auftritt, will die Nichte Algernons, Gwendolen, heiraten. Als Algernon von Cecily erfährt, die eine Schutzbefohlene Jacks ist, macht er sich zu Jacks Landhaus auf. Er reist als Jacks vermeintlicher Bruder verkleidet zu ihr und sie wollen heiraten. Gwendolin und Cecily treffen sich, es kommt zum Streit zwischen Jack und Algernon, ob sie Gwendolen bzw. Cecily heiraten dürfen. Als auch noch die Tante von Algernonl erscheint, kommt es nach einem kleinen Streit zu einer Versöhnung: Es stellt sich heraus, dass das Findelkind Jack der verlorene Bruder Algernons ist und auf den Namen Ernest getauft wurde.

Intelligente Dialoge mit Witz, interessante und typische Wilde-Aphorismen. Satire auf die viktorianische Zeit.

Molière – Der eingebildete Kranke (4,5/5)

Argan ist ein älterer Hypochonder. Er will seine Tochter mit dem Sohn eines Arztes verheiraten, um an Medikamente zu kommen. Doch diese ist in Cléante verliebt (die Liebe wird jedoch geheim gehalten) und will den Arztsohn nicht heiraten. Der Vater stellt sie vor die Wahl: Hochzeit oder Kloster. Toinette, das Dienstmädchen, versucht daraufhin einiges, wozu auch gehört, dass Argan sich tot stellen soll, um seine Ehefrau aus der Reserve zu locken. Tatsächlich: Diese trauert nicht und will nur Geld. Die Tochter jedoch trauert ehrlich und der Vater gewährt ihr die Heirat mit Cléante.

Zugängliches, modern geschriebenes Werk voller Witz. Vor allem das Dienstmädchen Toinette kann mit ihren bissigen und zynischen Kommentaren überzeugen. Gleichzeitig ist das Drama ein Appell an die Hochzeit aus Liebe.

Albert Camus – Der Fremde (4/5)

Der französischstämmige Protagonist erzählt teilnahmslos und fast desinteressiert sein Leben in Algerien (siehe auch Kolonialkonflikt). Und dabei wird so beiläufig ein Mord geschildert, dass es schon wieder großartig ist.

William Golding – Herr der Fliegen (3/5)

Eine Gruppe Jungen strandet auf einer einsamen Insel ohne Erwachsene. Sie wählen einen Anführer und halten Versammlungen ab. Unter der Führung von Ralph versuchen sie, ihr Leben organisiert weiterzuführen. Doch schon bald entbrennen Streits zu jeden möglichem Thema. Die Gruppe trennt sich – unter der Führung von Jack kommt es zu einem ‘Krieg’. Kinder werden getötet und eine Hetzjagd auf den ehemaligen Anführer beginnt…

Simpel und teils langweilig geschrieben. Muss man kennen, aber nicht gelesen haben. Baut nur auf den letzten zehn Seiten Spannung auf. Ich kam über das ganze Buch nicht wirklich in die Geschichte rein, sie wirkte aneinandergepappt und unwirklich.

Voltaire – Candide (3,5/5)

Der junge Deutsche Candid wird aus dem Schloss geworfen, als er die Baronesse Kunigunde küsst. Er reist durch die Welt und erlebt Katastrophen und Abenteuer, lernt neue Leute kennen und verliert allte Bekannte. Währenddessen wurde Kunigundes Schloss überfallen und sie verschleppt…

Candid bemerkt während seiner Reise immer mehr, dass die von Pangloß/dem Philosophen Leibniz gestellte These, dass wir ‘in der besten aller möglichen Welten’ leben, nicht stimmen kann.

Moderner, verständlicher aber differenzierter Schreibstil. Bei dem Buch hat man auf fast jeder Seite ein Lächeln auf den Lippen.

Patrick Süskind – Das Parfum (4/5)

In ‘Das Parfum’ geht es um den jungen Jean-Baptiste Genouille, der ‘die beste Nase in Paris’ besitzt. Doch er verändert sich, Menschengeruch beginnt ihn anzuekeln. Nur der Duft einer Jungfrau betört ihn noch. Und eben dieser lässt ihn zum Mörder werden…

Sprachlich sehr gut, vor allem die Beschreibung der Düfte. Man konnte sehr gut ins 18. Jahrhundert eintauchen.

Friedrich Dürrenmatt – Der Besuch der alten Dame (4/5)

Claire Zachanassian kehrt in ihre Geburtsstadt zurück. Die Milliardärin sucht dort ‘Gerechtigkeit’. Ihr unmoralisches Angebot: Die Stadt und die Bürger bekommen eine Milliarde, wenn Herr Ill, ihr ehemaliger Liebhaber, getötet wird.

Albert Einstein / Sigmund Freud – Warum Krieg? (4/5)

Briefwechsel zwischen zwei Pazifisten, die sich darüber Gedanken machen, wie man Kriege verhindern kann. Vor dem Hintergrund (1932) interessant, dass der erste Weltkrieg noch keine zwei Jahrzente vorbei war und ein zweiter kurz bevor stand. Laut Einstein sind Massen nicht kriegslüstern, vielmehr werden sie durch die Propaganda der Machthabenden zu solchen. Freud zufolge gibt es zwei menschliche Triebe: Eros, den erhaltenden Trieb und den Destruktionstrieb, den ‘tötenden’ und gewalttätigen Trieb. Man kann Kriege nur verhindern, in dem man mit Eros versucht, den Destruktionstrieb zu unterbinden. Kriege werden nicht vom kleinen Mann gemacht.

Harper Lee – To Kill a Mockingbird (EN) (5/5)

In ‘To Kill a Mockingbird’ begleitet man die Geschwister Scout und Jem über mehrere Jahre ihrer Kindheit in den Südstaaten Amerikas. Ihr Vater, ein Anwalt, bekommt eines Tages den Fall des Schwarzen Tom Robinson. Dieser wird der Vergewaltigung einer Weißen bezichtigt. Durch die Augen der kleinen Scout wird man so mit dem Thema Rassismus, der auch bis in das Gerichtsgebäude vordringt, und dem Leben in den Südstaaten Amerikas vertraut gemacht.

Joy Fielding – Lauf, Jane, Lauf (4/5)

Ein fesseldnes und spannendes Buch, das man so schnell nicht mehr weglegen möchte. Durch die Hauptfigur Jane, die ihr Gedächnis verloren hat, ist man immer auf dem Wissensstand ihrer Vergangenheit wie sie selbst.

Stephen King – Es (4,5/5)

Über 860 Seiten fiebert man mal in der Vergangenheit (1958), mal in der Gegenwart (1985) den Hauptpersonen beim Kampf gegen das übernatürliche, meist als Clown ‘Pennywise’ auftretende Wesen ‘Es’ zu. Ein Mammutwerk, für das man einige Monate Zeit einplanen sollte.

Ray Bradbury – Fahrenheit 241 (EN) (4,5/5)

Guy Montag wird vom bücherverbrennenden Feuerwehrmann zum Regimegegner. Dabei wird er unterstützt durch folgende Ereignisse: Mord an junger Nachbarin, Suizid einer alten Dame, Monolog von Beatty, Aufeinandertreffen mit Faber, Mord an Beatty durch Montag sowie die Menschen im Wald, denen er während seiner Flucht begegnet.

Oscar Wilde – Der glückliche Prinz (4/5)

Schön, leicht und intelligent geschriebene Märchen aus der Hand Oscar Wildes. Jede Geschichte hat eine Moral, ist sie auch noch so versteckt.

Friedrich Schiller – Die Räuber (4/5)

Sohn wird von seinem Vater verstoßen wegen Intrigen seines Bruders. Der Verstoßene wird danach zum Räuber, während sein Bruder den Vater ‘tötet’ und das Schloss übernimmt.

Ernest Hemingway – Der alte Mann und das Meer (4/5)

Ein alter Fischer und der Kampf mit einem riesigen Fisch, der nach einer langen Unglückszeit endlich einen Marlin am Haken hat und tagelang mit ihm kämpft. Am Ende bekommen die Haie das ganze Fleisch…

Die Geschichte ist vor allem durch den inneren Monolog von Santiago geprägt.

Oscar Wilde – Das Bildnis des Dorian Gray (5/5)

Der junge und schöne Dorian Gray tauscht seine in einem Bild gemalte Seele gegen ewige Schönheit ein. Doch er durchlebt einen kompletten Lebenswandel und bringt einen seiner besten Freunde um und zerstört das Leben von vielen. Am Ende begeht er – ungewollt – Selbstmord, als der das Bildnis zerstört.

Georg Büchner – Woyzeck / Leonce und Lena (4/5)

WOYZECK: Woyzeck ist Soldat und bekommt etwas von der Affäre seiner Frau mit einem Tambourmajor mit, woraufhin er sie tötet.
LEONCE & LENA: Leonce, ein Prinz, soll zwangsverheiratet werden, was er aber ablehnt. Zusammen mit einem Freund flieht er. Auf der Flucht trifft er in einem Wirtshaus auf Lena, die Prinzessin, die er heiraten soll. Beide wissen die Identität des anderen nicht und verlieben sich.

James Joyce – Dubliner (5/5)

Kurzgeschichten – Über das ganze Buch hinweg zieht sich der Glaubenskrieg zwischen Katholiken und Protestanten und der Herrschaft der Engländer über die Iren.

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