Das Internet geht nicht mehr weg, Essay

Generative Kunst

Computer-Kunst und generative Kunst sind nicht neu, fast 30 Jahre sind allein seit Albert Oehlens Computer Paintings vergangen. On-chain generative art allerdings ist in seiner Form eine neue Richtung: hierbei wird der Code bzw. Algorithmus direkt auf eine Blockchain programmiert, durch auslösen dessen, das sog. minten (meist durch die Kunstkäufer:innen, die somit Bestandteil der Werkerstellung werden) wird ein Output generiert. Oftmals gibt es mehr Iterationen als früher, bei denen zwar in den besten Werken untereinander eine Ähnlichkeit vorhanden ist, aber keine zwei Iterationen genau gleich aussehen. Durch diesen Prozess des Mintens wird auch in den meisten Fällen keine Vorauswahl durch die Künstler:innen getroffen.

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Das Internet geht nicht mehr weg

Die Ken-Thompson-Anekdote

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Das Internet geht nicht mehr weg

Über Snapchat

Snapchat wird von über 100 Millionen Menschen täglich genutzt. Im Gegensatz zu anderen Social Networks, sogar im Gegensatz zu einem gelernten Prinzip des Internets, sind veröffentlichte Inhalte nach wenigen Sekunden, höchstens aber nach 24 Stunden, wieder von der Bildfläche verschwunden. Es ist gerade auch diese Flüchtigkeit, die den Reiz aus macht. In diesem Beitrag versuche ich zu ergründen, welche vorhandenen Verhaltensmuster und Bedürfnisse Snapchat ermöglichen — und welche durch Snapchat ermöglicht werden.

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Wie ein 150 Jahre altes Geschäftsmodell Innovationen im Journalismus verhindert.

So alt wie der Journalismus selbst ist auch die Suche nach einer Finanzierungsmöglichkeit. Das war verständlich: Preise konnten gesenkt und dadurch die Reichweite und Leserschaft vergrößert werden. Mit dem Verkauf von ‘Platz’ in gedruckten Medien – und später Radio und Fernsehen – fand er ein Geschäftsmodell, das sich über lange Zeit als äußerst ertragreich herausstelle. So lange Platz, und damit verbunden Aufmerksamkeit, begrenzt war.

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Steve Jobs erklärt Cloud Computing – 1997.

1997 hat sich Steve Jobs bei der WWDC hingesetzt und eine Stunde lang die Fragen des Publikums – das hauptsächlich aus Entwicklern bestand – beantwortet. Das dabei entstandene Video ist äußerst sehenswert; nicht nur, weil es Jobs’ unfassbare Fähigkeit zum Fokus und die bekannte Kundenorientierung der Apple-Produkte zeigt, sondern auch, weil Jobs darin bereits 1997 eine Vision für Cloud Computing zeichnet, wie sie auch heute noch dazu dienen kann, ‘Cloud’ zu erklären.

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Realtime Web

Twitter and Friendfeed brought us the Realtime web, in which information go from one point to another with nearly no time delay. But how do we discover all the realtime information? Search?

The Twitter Search is just a tool to search a part the Realtime web and track trends or news. But where is a realtime web search to search the whole real time web: Friendfeed, live coverage, microblogging tools, moblogs and tumblr blogs.

But all that is just the tip of the iceberg. Since we stopped writing long letters and shipping the via mail to communicate, everything has become faster and the technology made conversations realtime: phones, IMs and somestimes e-mails (you know how fast I am with my e-mail responding!).

This is just the beginning. Soon information will spread even faster and that’s a syllogism, because otherwise we can’t handle the information. In 2009 or the year after, there will be the breakthrough of the Realtime web with tools we cannot imagine at the moment. Mobile will play a strong role, I predict.

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scheduling a lunch should be easier.. but how?

seven e-mails to schedule a lunch is way too much! we need better tools to organize things like: which location is close to where we are, which offers the best food, which do my friends like, where do i have to get off the train/tram/underground, how do i get to the location from the station. and of course: finding the best date.

it should automatically sync with our calendars (okay, i must confess that i use old-school print calendars, but there should at least be a functionality to sync them).

… and then the present hit me, my daydream was over and i saw even new e-mails appearing…

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CoreMedia OpenSpace & DNA:Digital

Gestern war ein sehr gelungener Tag, vor allem natürlich durch den CoreMedia OpenSpace, den ich besuchen durfte. Ein freier Austausch mit guten und netten Leuten, dazu auch noch Essen und eine coole Location. Perfekt!

Die Themen waren weitesgehend sehr interessant, ein Thema hatte doch bei weitem die meisten engagierten Teilnehmer: DNA:digital. Das Thema, das sich mit den Digital Natives beschäftigte, hatte den größten Zulauf und auch bei der gemeinsamen Vorstellung der Resulate am Abend das meiste Feedback. Da ist noch viel geplant, gestern war erst der Anfang — aber es war ein guter Anfang.

Es gab leckeres Mittagessen und in dieser Pause genug Zeit, auch die anderen Teilnehmer, mit denen man nicht in den kleineren Workshops zusammenarbeitet, kennenzulernen. Habe gestern (auch insgesamt) doch einige positive Überraschungen erlebt bei Gesprächen.

Ich danke abschließend dem CoreMedia-Team für die Einladung (bin gerne beim nächsten Mal wieder dabei, danke bereits für die Einladung!) und die großartige Organisation. Ein sehr cooles, angenehmes, lockeres Event.

Weitere Fotos finden sich hier.

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Microformats: Humans first, machines second

Florian Beer schreibt in seiner gut und verständlich geschriebenen Diplomarbeit (via yatil), dass trotz dem Entwicklungen immer ein wichtiger Leisatz bestehen bleibt: Humans first, machines second. Dieser ist auch bei Microformats.org neben einigen anderen definiert. Er schreibt: “Dabei ist wichtig, dass ein Microformat einerseits darstellbar, also für Menschen lesbar, auf der anderen Seite aber auch für ein Programm verarbeitbar sein muss.”

Finde ich einen sehr guten Hauptleitsatz, denn trotz aller Lesbarkeit für Maschinen wird Wert darauf gesetzt, dass die Menschen das Geschriebene auch noch verstehen müssen.

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