Das Internet geht nicht mehr weg, Essay

Generative Kunst

Computer-Kunst und generative Kunst sind nicht neu, fast 30 Jahre sind allein seit Albert Oehlens Computer Paintings vergangen. On-chain generative art allerdings ist in seiner Form eine neue Richtung: hierbei wird der Code bzw. Algorithmus direkt auf eine Blockchain programmiert, durch auslösen dessen, das sog. minten (meist durch die Kunstkäufer:innen, die somit Bestandteil der Werkerstellung werden) wird ein Output generiert. Oftmals gibt es mehr Iterationen als früher, bei denen zwar in den besten Werken untereinander eine Ähnlichkeit vorhanden ist, aber keine zwei Iterationen genau gleich aussehen. Durch diesen Prozess des Mintens wird auch in den meisten Fällen keine Vorauswahl durch die Künstler:innen getroffen.

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Das Internet geht nicht mehr weg

Die Ken-Thompson-Anekdote

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Rezension

The Florida Project

The Florida Project ist ein erfrischender Film, der beeindruckend die bedrückende Realität in Motels zeigt: Familien, die nicht wirklich obdachlos sind, aber auch nicht in der finanziellen Lage, ein dauerhaftes Dach über dem Kopf zu gewährleisten. Der Film wird – und das macht ihn für mich so einzigartig – aus der Perspektive der Kinder gezeigt, für die dieses Leben Alltag ist. In The Florida Project gibt keine Vom-Saulus-zum-Paulus-Geschichte, keinen Heldennarrativ, keine Romantisierung der Armut – sondern Alltag, der oft trist erscheint (aber dennoch in einer atemberaubenden Ästhetik auf 35mm-Film und durch die Augen der Kinder dargestellt wird), den täglichen Struggle der Charaktere und immer wieder kleine Gesten, die viel stärker wirken als große moralische Reden.

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Unterwegs

Brooklyn bound L train

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Mitte März flog ich zum ersten Mal seit neun Jahren in die USA und zum ersten Mal überhaupt verbrachte ich Zeit an der Ostküste. Einerseits war ich natürlich schon oft hier – durch Filme, Friends, Seinfeld und 90er-Jahre-Rap – andererseits überkam mich schon etwas, das man vielleicht Paris-Syndrom nennen könnte, als ich aus der Penn Station kam und mir die volle Ladung Manhattan ins Gesicht geknallt wurde.

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Rezension

Callahan

Eine ähnliche Begebenheit wie vor sieben Jahren mit Nick Cave hatte ich vergangenes Wochenende mit Bill Callahan, der sich früher Smog nannte. Nachdem ich ihn erstmals entdeckte, habe ich mir direkt einige Alben gekauft–gekauft, da Bills Label Drag City seine Musik nicht auf Streamingdiensten zur Verfügung stellt–und höre diesen großartigen Poeten seitdem auf Repeat. Neben dem oben verlinkten Artikel gibt es noch eine weitere schöne Einführung in seine Diskographie. You’re welcome.

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Unterwegs

Potsdam

Am Feiertag war ich mit einer guten Freundin in Potsdam, das ja von Berlin aus nur eine halbstündige S-Bahnreise entfernt ist. Ich war als Kind schon einmal in Potsdam, allerdings habe ich selbst keine Erinnerungen mehr an diesen Besuch, nur an die Geschichten vom Besuch – schließlich werden Verwandte nie müde, einen daran zu erinnern, wenn man mal als Kind irgendwo in einem Brunnen gebadet hat und von der Parkaufsicht streng ermahnt wurde.

Ein paar Eindrücke.

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